05.01.2026

Ehemaliger GEO-Chefredakteur Jens Schröder wird Chief Communication Officer bei DESY

Der Wissenschaftsjournalist Jens Schröder hat zum 1. Januar 2026 die neu geschaffene Position des Chief Communication Officers (CCO) bei DESY übernommen. Als CCO wird Schröder, ein ausgewiesener Experte für Wissenschaftskommunikation und erfahrener Medienmanager, die Abteilung „Presse und Kommunikation“ leiten und die strategische Ausrichtung der internen und externen Kommunikation des Forschungszentrums weiterentwickeln.

Jens Schröder bei einem Portrait im Außenbereich eines Backsteingebäudes mit Industriecharakter.
Jens Schröder ist seit Januar DESYs Chief Communications Officer. Foto: Jens Schröder, Malte Joost

„Eine authentische Wissenschaftskommunikation ist in den heutigen Zeiten mit Fake News und Polarisierung wichtiger denn je“, sagt Beate Heinemann, Vorsitzende des DESY-Direktoriums. „Ich bin überzeugt, dass Jens Schröder mit seiner breiten Erfahrung gemeinsam mit dem gesamten Team die Kommunikation unseres Forschungszentrums auf ein neues Level heben wird.“

Jens Schröder blickt auf eine mehr als 20-jährige Karriere in führenden Positionen des Wissenschaftsjournalismus zurück. Zuletzt war er als Mitgründer und Co-Geschäftsführer von „Studio Feynstein“ selbstständig tätig und realisierte erfolgreich Podcasts („Sag mal Du als Physiker“ bei Audible), Buchprojekte und Live-Shows.

Davor prägte er beim Verlagshaus Gruner + Jahr in verschiedenen Rollen die deutsche populärwissenschaftliche Berichterstattung; unter anderem als Chefredakteur von National Geographic Deutschland und der P.M. Gruppe, sowie über viele Jahre als GEO-Ressortleiter Wissenschaft und als Chefredakteur der GEO-Magazinfamilie. Schröder begann seine journalistische Karriere nach seinem Magister Artium in Bonn an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg, mit Stationen bei der „Berliner Zeitung“, im New Yorker Büro des „Stern“ sowie bei der Tageszeitung Daily News in Durban / Südafrika.

Als CCO wird Schröder eng in die strategischen Entscheidungen des DESY-Direktoriums eingebunden sein. „Die Forschung hier hat mich schon als Journalist begeistert. Ich freue mich riesig, jetzt wirklich ein Teil dieser faszinierenden DESY-Welt werden zu dürfen“, sagt er. „Vor den Herausforderungen dieses Rollenwechsels habe ich Respekt – aber ich bringe ein paar nützliche Erfahrungen und eine frische Außen-Perspektive mit. Das alles möchte ich bei DESY einbringen.“

 

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